BvCM unterstützt Friedensnobelpreisträger

Glückwunsch an das UN World Food Programme (WFP): Der BvCM unterstützt seit 17 Jahren die Organisation, die jetzt den Friedensnobelpreis erhalten hat. Für jeden Absolventen der Qualifikation zum Certified Credit Manager (CCM) spendet der Bundesverband einen Teil der Kursgebühren.

„Wir freuen uns sehr, dass das UN World Food Programme mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde“, betont Jan Schneider-Maessen, geschäftsführender Vorstand des BvCM. Die Initiative für die Spenden sei von den Dozenten der Qualifikation zum CCM ausgegangen – und werde seitdem unvermindert fortgeführt.

Die Bedeutung des WFP geht aus der jüngsten Studie der Organisation hervor. „Eine einfache Mahlzeit ist im Jahr 2020 für Millionen von Menschen immer noch unerschwinglich, weil die COVID-19-Pandemie die bestehenden Hungerursachen – Konflikt, Klimawandel und Wirtschaftskrisen – verschärft und den Hunger in der Welt verschlimmert“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung zu dem Bericht „Cost of a Plate of Food 2020“. Er zeigt, in welchen Ländern eine einfache Mahlzeit – etwa Reis mit Bohnen – im Vergleich zum Einkommen der Bevölkerung am meisten kostet. Ganz oben auf der Liste steht der Südsudan, wo die Zutaten einer einzigen Mahlzeit 186 Prozent des Tageseinkommens eines Menschen ausmachen. 17 der 20 Länder im Index liegen in Subsahara-Afrika.

Corona verschärft Hungerkrisen

„Dieser neue Bericht zeigt die zerstörerischen Auswirkungen von Konflikten, Klimawandel und Wirtschaftskrisen, die jetzt noch durch COVID-19 verstärkt den Hunger in die Höhe treiben“, sagte WFP-Exekutivdirektor David Beasley. „Dabei bekommen die bedürftigsten Menschen die schlimmsten Auswirkungen zu spüren. Sie standen bereits am Abgrund – vor der Coronavirus-Pandemie waren wir mit der schlimmsten humanitären Krise seit dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert – und jetzt ist ihre Not so viel schlimmer, weil ihnen durch die Pandemie nichts Geringeres als eine humanitäre Katastrophe droht“.

Im Südsudan, dem Land mit dem höchsten Preis für einen einfachen Teller Essen im Vergleich zum Einkommen, hat die Gewalt bereits mehr als 60.000 Menschen vertrieben sowie Ernten und Lebensgrundlagen zerstört. In Verbindung mit COVID-19 und den Klimaschocks schwebt die Gefahr einer Hungersnot erneut über dem Land.

Die WFP-Hilfe umfasst die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und Bargeldtransfers sowie die Unterstützung von Regierungen beim Ausbau ihrer eigenen Sicherheitsnetze. Im Südsudan wird WFP zusätzlich zur regulären Hilfe für 5 Millionen Menschen nun weitere 1,6 Millionen Menschen unterstützen – hauptsächlich in städtischen Gebieten.

Bei der weiteren Arbeit wird sich das UN World Food Programme auf die Unterstützung durch den BvCM und die künftigen Certified Credit Manager verlassen können.



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